Abano und Montegrotto

Kuren und Erholen in Abano Terme und Montegrotto Terme
- 2500 Jahre Gesundheit -

Am Fuß der Euganeischen Hügel zwischen Padua und Venedig liegen die weltbekannten Kurorte Abano Terme und Montegrotto. Heißes und besonders mineralhaltiges Wasser sowie die Fango- Anwendungen haben die Kurorte berühmt gemacht.

DIE FANGOKUR
Die Kuranwendungen der Euganeischen Thermalzone werden nicht nur zur »Behandlung« von Gelenkkrankheiten eingesetzt, sondern auch zur »Vorbeugung« dieser Krankheiten, um ihr Fortschreiten zu verlangsamen, um den vom Alltagsstreß geschwächten Organismus zu regenerieren, sowie um Übergewicht zu verlieren, um die Körper und Gesichtshaut zu stärken und neu zu beleben. Eine Fangokur dauert durchschnittlich ein bis zwei Wochen mit etwa sechs bis zwölf Fangopackungen, die in der Regel täglich angewandt werden, es sei denn, der Arzt empfiehlt kurze Unterbrechungen zur besseren Verträglichkeit der Kur. Normalerweise wird die Fangokur einmal jährlich durchgeführt. Wer zwei Kuren im Jahr durchführen möchte, sollte einen Abstand von vier bis fünf Monaten einhalten.

Die Ursprünge der Fangotherapie, wie sie heute im euganeischen Gebiet um Abano und Montegrotte praktiziert wird, gehen bis in die römische Zeit zurück.
THERMALWASSER

Ursprünglich handelt es sich bei dem Thermalwasser um Regenwasser, das über den Dolomiten niedergeht, bis zu einer Tiefe von 2.500 bis 3.000 Meter in der Erdboden eindringt und dabei mit Mineralsalzen angereichert und zunehmend erwärmt wird. Unterirdisch legt es in über 25 Jahren eine Strecke von 70 bis 100 Kilometer bis zur euganeischen Zone zurück. Aufgrund dortiger struktureller Besonderheiten des Erdbodens gelangt das mineralhaltige Heilwasser hier mit hoher Temperatur an die Erdoberfläche (70 bis 87 ° C).